Geförderte Projekte

Einige Beispiele der Projekte, die der Förderverein aktuell unterstützt hat, stellen wir Ihnen hier vor.

Vermittlung

Eiszeitausstellung

Mammutsteppe

Zwei Mammuts und das Baby-Mammut „Monti“ konnten durch die Förderung des Vereins und durch Spenden an die Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums Stuttgart für die neue Eiszeit-Ausstellung im Museum am Löwentor erworben werden. Die naturgetreuen Modelle sind nun im Lebensraum „Mammuts, Giganten der Eiszeitsteppe“ zu sehen und sicherlich ein Highlight der neuen Dauerausstellung.

Sammlung

Bernsteinsammlung

bernstein

Durch die Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums Stuttgart wird die bestehende Bernsteinsammlung des Naturkundemuseum immer wieder ergänzt. Der Kauf der Sammlungen stellt eine große Bereicherung für das Museum dar. Bei den erworbenen Sammlungen handelt sich um Stücke mit außergewöhnlichen Einschlüssen. Darunter sind nicht nur Schaustücke mit Ausstellungswert, sondern auch und vor allem zahlreiche Stücke von hohem wissenschaftlichen Wert. Raritäten sind beispielsweise Nadeln und Zapfen von Nadelbäumen, Blüten, Schneckengehäuse, Pseudoskorpione, Spinnenläufer (ein Hundertfüßer), Kamelhalsfliegenlarve, Dipteren mit Parasiten, Insekten mit Eiablage, eine Feder und eine fossile „Sanduhr“ als einzigartige Kuriosität (mit Sand gefüllte Luftblasen im Bernstein).

Forschungsprojekt

Forschungsaufenthalt in Japan – Schneckenforschung

Japanprojekt_Helicina_escondida_copyright_Ira_Richling

Dr. Ira Richling ist am Museum Spezialisten für Mollusken und ganz speziell für einige Gruppen tropischer Landschnecken. Mit Unterstützung des Fördervereins konnte sie die Forschergruppe um Dr. Yasunori Kano, Atmosphere and Ocean Research Institute, University of Tokyo, Kashiwa, besuchen, um mit ihm zusammen ein Kooperationsprojekt zur Erforschung der Verwandtschaftsbeziehungen der Neritopsina voranzutreiben. Die Neritopsina sind eine stammesgeschichtlich sehr alte Großgruppe der Schnecken, die fast einzigartig darin sind, dass innerhalb dieser einen Gruppe alle von Schnecken eroberten Lebensräume (Meer, Süßwasser, Land) erschlossen wurden und quasi alle von Schnecken prinzipiell realisierten unterschiedlichen Lebensformen entstanden (von Nacktschnecken über napfförmige Tiere zu klassisch spiralisierten Gehäusen). Frau Richling trägt innerhalb des Projektes vor allem die Expertise zu den landlebenden Formen bei, an denen sie schon verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt hat.